Sprechstunde

Allgemeine Sprechstunde

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Kreißsaalsprechstunde

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Brustsprechstunde

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Akupunktur für Schwangere

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Notfälle

nach 16.00 Uhr Schwangere im Kreißsaal melden!

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Kreißsaalführungen

jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr, ohne Voranmeldung

Kreißsaalführung-Präsentation

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Zertifizierungen

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum

Leistungsspektrum

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft

Spezialsprechstunde für Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden

Urodynamischer Meßplatz zur  Blasendruckmessung und Cystoskopie

Spezieller Ultraschall der Harnblase und Harnröhre

Minimal- invasive  operative Verfahren zur Behandlung der Harninkontinenz,
wie TVT (tension free vaginal tape) oder TOT (transobturial tape )

Senkungsoperation mit schonenden Netzverfahren

Kontinenz-und Beckenbodenzentrum

Die Kliniken der Frauenheilkunde, Urologie und Allgemeinchirurgie haben 2011 zusammen mit der Physiotherapie ein interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Paracelsuskrankenhaus Ruit gegründet.

Im Rahmen unseres Beckenbodenzentrums haben wir es uns zum Ziel gesetzt, durch Inkontinenz und Beckenbodenschwäche bedingte Beschwerden und Einschränkungen  der Lebensqualität zu verbessern.

Harninkontinenz ist ein Problem, von dem viele Frauen vor allem jenseits der Wechseljahre betroffen sind. Obwohl heute den meisten Frauen mit modernen Behandlungsmethoden geholfen werden kann, trauen sich viele Betroffene aus Scham nicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Die Ursachen der Blasenschwäche sind vielseitig.

Bei der Belastungsinkontinenz kommt es vor allem bei Husten, Niesen ,Lachen oder beim Hüpfen zum unwillkürlichen Urinabgang. Ursache hierfür ist meist eine Beckenbodenschwäche, die durch Geburten oder hormonelle Umstellung der Wechseljahre hervorgerufen werden kann.

Die Dranginkontinenz oder überaktive Harnblase ist gekennzeichnet durch einen plötzlich auftretenden, sehr starken Harndrang verbunden mit schwallartigen Urinverlust,  meistens kann die Toilette nicht mehr rechtzeitig erreicht werden.

Oftmals finden sich zusätzlich Beschwerden, die durch eine Senkung der Gebärmutter und der Scheide verursacht sind, wie ein Druckgefühl nach unten oder ziehende Schmerzen.

Der erste Schritt zur Behandlung ist eine gründliche  medizinische Abklärung, um eine umfassende individuelle Therapie  anbieten zu können.

In unserer Spezialsprechstunde für Harninkontinenz und Beckenbodenrekonstruktion, welche von Frau Dr. Reichenbach gehalten wird, werden.zunächst Ihre Beschwerden in einem vertrauensvollen Gespräch in angenehmer Atmosphäre erfasst.
Hiernach folgen eine gründliche gynäkologische Untersuchung sowie eine weitere spezielle Diagnostik über Ultraschall , Blasendruckmessung und Cystoskopie ( Blasenspiegelung).

Nach Erstellen der Diagnose wird in Absprache mit der Patientin ein individuelles Therapiekonzept erstellt.

Hierbei werden zunächst nicht operative, möglichst schonende Behandlungen eingesetzt, wie medikamentöse Therapien und die Physiotherapie.

Mit Hilfe der Beckenbodengymnastik, entweder aktiv durch gezielte Kurse im angeschlossenen Vitalcenter oder passiv durch Elektrostimulation kann gerade in den Anfangstadien der Erkrankung eine deutliche Besserung oder Heilung erzielt werden.

Operativ werden sämtliche moderne  Verfahren vorgehalten.

Zur Behandlung der Belastungsinkontinenz wird unter der Harnröhre ein synthetisches Bändchen  (TVT = Tension free vaginal tape ) eingebracht.  Die Methode wird minimal-invasiv und somit sehr schonend durchgeführt und hat eine Heilungsrate von über 90%.

Die operative Korrektur einer Senkung erfolgt  je nach Befund über eine vordere und hintere Scheidenraffung evtl. mit Fixation des Scheidenabschluß .

Bei schwerwiegenden Senkungszuständen, denen meist eine erhebliche Bindegewebsschwäche zugrunde liegen, werden moderne Netzverfahren eingesetzt, um die notwendige Stabilität zu erzielen. Die Operationen sind auch mit Erhalt der Gebärmutter möglich.

Letztendlich ist es uns wichtig, die Behandlung schonend  durchzuführen und falls ein operativer Eingriff notwendig ist , den stationären Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten.