Kliniken & Zentren / Abteilung für Ergotherapie in Plochingen

Abteilung für Ergotherapie

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Klinik Plochingen
Ergotherapie
Am Aussichtsturm 5
73207 Plochingen
Telefon: 07153 / 604-69000
Telefax: 07153 / 604-68009
E-mail: physio@kk-es.de
www.kk-es.de

Ziele in der Ergotherapie
Behandlungsbereiche
Inhalte der Ergotherapie

Ziele in der Ergotherapie

Die körperlichen Folgen der Grundkrankheit werden durch ergotherapeutische Maßnahmen gemildert und vorhandene Fähigkeiten gestärkt. Das Ziel ist, ein Maximum an Lebensqualität zu sichern und eine größtmögliche Selbstständigkeit in allen Bereichen der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung zu erreichen.

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Behandlungsbereiche

Rheumatologie:
Die Ergotherapie behandelt entzündliche, degenerative und systemische Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, z. B.
  • Polyarthritis
  • juvenile chronische Polyarthritis
  • Psoriasis Arthritica
  • Spondylitis ankylosans
  • Morbus Bechterew
  • Morbus Lupus erythematodes
  • Polymyositis usw.
  • Sklerodermie
Orthopädie:
Im orthopädischen Bereich wird die Ergotherapie bei folgenden Erkrankungen verordnet:
  • Frakturen
  • Carpaltunnelsyndrom
  • Dupytrensche Kontraktur
  • Verletzungen von Muskeln, Sehnen, Kapseln und Nerven
  • Lähmungserscheinungen
  • Verbrennungen
Neurologie:
In der Neurologie werden Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark, peripheren Nerven und der Muskulatur behandelt. Die häufigsten Erkrankungen sind:
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Schädel- Hirntrauma
  • Morbus Parkinson
  • Rückenmarksverletzungen, -erkrankungen
  • Polyneuropathie
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Inhalte der Ergotherapie

Handtherapie
In der Handtherapie steht die Rehabilitation der Hände im Vordergrund damit für den Patienten die bestmögliche Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit für Beruf und Alltag erreicht wird.
  • manuelle Therapie der oberen Extremität
  • passives und aktives Bewegungstraining
  • Sensibilisierung und Desensibilisierung
  • Wiederaufbau der natürlichen Greif-, Stütz- und Haltefunktionen
  • Anbahnung von Kompensationsfunktionen
Motorisch-funktionelle Therapie
Motorisch funktionelle Behandlungen dienen dem Erhalt und der Verbesserung der Muskelkraft, der Geschicklichkeit und der Beweglichkeit unter der Prämisse des Gelenkschutzes. Hierbei wird unter anderem mit funktionellen Spielen und Alltagsgegenständen gearbeitet.

Gelenkschutztraining
Der schonende und kraftsparende Einsatz des Körpers im Alltag ist bei rheumatischen Erkrankungen erforderlich. Ziel ist es hierbei, Überbelastungen und Fehlbelastungen zu vermeiden, damit die zusammenhängenden Schmerzen verhindert und/oder reduziert werden können.
  • Verbesserung von Gelenkfunktionen
  • Vermittlung von Gelenkschutzverhalten
  • Schmerzlinderung
  • Anpassung von Haushalts- und Hilfsmitteln
Wärme-, Kältetherapie
Die Anwendung von Wärme senkt die Spannung der Muskulatur und des Gewebes und führt zu einer Erweiterung der Gefäße. Es kommt zu einer Schmerzreduzierung, verbesserter Bewegungsfähigkeit und steigert das subjektive Wohlbefinden.
Hierfür stehen uns verschiedene Medien wie warmer Kies, Paraffin, heiße Rolle oder erwärmter Raps zur Verfügung.

Die Anwendung von Kälte hat je nach Medium verschiedene Vorteile. Bei kurzzeitiger Anwendung reduziert es das Schmerzempfinden und führt zu einer lokalen Durchblutungsförderung. Dies wirkt sich positiv auf die Heilung der betroffenen Struktur aus. Längere Anwendung von milden Kälteträgern reduziert die Entzündung. Dazu gehören Eis (z. B. Cool Pack, Eisstift) und gekühlter Raps.

Schienenversorgung
Zur Behandlung von Schmerzen oder um deformierte Gelenke in eine natürliche Position zu bringen, werden bei uns individuelle Schienen hergestellt und angepasst. Diese dienen der Stabilisierung der Gelenke und damit auch der Schmerzlinderung. Ziele
  • Erhalt funktionsgünstiger Stellungen
  • Fehlstellungen (Deformitäten) verhindern
  • Schmerzen lindern
  • Gelenke schützen
  • operativ erreichte Ergebnisse erhalten
  • Einsteifungen (Kontrakturen) verhindern oder lösen
  • Verklebungen verhindern
  • Narbengewebe dehnen
Alltagstraining/ "ADL-Training"(activities of daily life)
Bedeutsame Ziele für das Leben sind Selbständigkeit und Lebenszufriedenheit, d. h. das alltägliche Leben meistern zu können. Man spricht dabei von Alltagskompetenz.
Ziel der Ergotherapie ist es, Defizite bei den Verrichtungen des täglichen Lebens
1. zu analysieren
2. in Zusammenarbeit mit dem Patienten eine Wichtigkeitsliste zu erstellen
3. gemeinsam mit dem Patienten Lösungsstrategien zu entwickeln

Wir unterscheiden grob in folgende Bereiche
  • ADL
    • Essen und Trinken
    • Essenszubereitung
    • Körperpflege
    • An- und Ausziehen
    • Hygiene
    • Mobilität in der Wohnung und außerhalb
  • Hobbies / Interessen
  • Wohnraumgestaltung
  • Hilfsmittelversorgung


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