Über das Klinikum / Historie

Historie

Die Geschichte des Krankenhauswesens in Kirchheim unter Teck geht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Bereits im Jahr 1360 stifteten die Herzöge von der Teck das Kirchheimer Spital zum Heiligen Geist. Anfangs fanden nur Arme im Spital eine Unterkunft, später öffneten sich die Tore auch für Reiche, die sich hier ihre Pfründe für ihr Alter gekauft hatten.

Im 16. und 17. Jahrhundert kamen zum ursprünglichen Armen- und Sondersiechenhaus noch eine ganze Reihe anderer Häuser hinzu, um das Jahr 1630 Uhr gehörten zum Spital etwa 20 Gebäude.

Am 27. März 1839 gründete die Württembergische Herzogin Henriette einen aus allen Ständen zusammengesetzten Verein, der die Geschäfte der Krankenanstalt zu leiten hatte. Am 5. April 1839 erteilte die Kreisregierung in Ulm die Genehmigung zur Errichtung eines Krankenhauses in Kirchheim unter Teck. Die Finanzierung wurde durch Spenden und Sammelaktionen in der Bevölkerung, Beteiligung der Stadt Kirchheim unter Teck und durch eigene Zuwendungen von Herzogin Henriette und ihren königlichen Verwandten ermöglicht.

Im Jahr 1923 hat das damalige Oberamt Kirchheim unter Teck die Trägerschaft des „Wilhelms-Hospitals" übernommen. Der aus dem Oberamt Kirchheim unter Teck bestehende Kreisverband Kirchheim wurde ab 01.10.1938 mit dem Kreisverband Nürtingen vereinigt, wobei der alte Kreisverband Nürtingen Rechtsnachfolger des Kreisverbands Kirchheim wurde. Der spätere Landkreis Nürtingen wurde ab 01.01.73 im Rahmen der landesweiten Landkreisreform mit dem Landkreis Esslingen zusammengelegt. So gelangte das Kreiskrankenhaus Kirchheim unter Teck in die Trägerschaft des neuen Landkreises Esslingen.


Krankenhausgebäude - Diakonissen

Das Gebäude des Wilhelm-Hospitals wurde bis 1957 als Krankenhaus geführt.

Die Bettennot nach dem 2. Weltkrieg erforderte dringend ein größeres Gebäude als Behelfskrankenhaus. Ein geeignetes Gebäude fand sich in dem staatlichen hauswirtschaftlichen Seminar in Kirchheim unter Teck, das schon gegen Kriegsende als Krankenhaus genutzt wurde. Nach Umgestaltung erfolgte eine Belegung mit Patienten am 01.07.1948.

Am 01.06.1948 übernahm die Schwesternschaft des Diakonissenmutterhauses Aidlingen die Pflege der Kranken und widmet sich bis heute dieser Aufgabe.

Seit 1948 wird nahezu ununterbrochen an der Weiterentwicklung des Krankenhauses geplant und gebaut. In den Jahren 1957, 1967 und 1970 wurden Bettentrakte erweitert und Wirtschaftsgebäude erstellt. Schließlich, im Jahr 1991, konnte der Neubau des Behandlungstraktes fertiggestellt werden. Der erste Bauabschnitt des Bettentraktes B wurde im Jahr 2003 in Betrieb genommen. Im Zuge der Umsetzung der Entscheidung des Kreistags über die künftige Struktur des Krankenhauses in Kirchheim sind weitere Erweiterungen und Umbauten der Krankenhausgebäude in Planung. Mit diesen Baumaßnahmen soll im Jahr 2006 begonnen werden.


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