Kliniken & Zentren / Kliniken und Bereiche / Medizinische Klinik I - Innere Medizin in Nürtingen
Medizinische Klinik I - Innere Medizin
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| Chefarzt |
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Dr. med. Ulrich Römmele
Sekretariat: Frau Reim |
| Tel. |
07022 / 78-3200 |
| Fax |
07022 / 78-3237 |
| E-Mail | | | |
| Oberärzte |
| Dr. med. Markus Blum |
Tel. |
07022 / 78-3205 |
| Dr. med. Gabriele Götz |
Tel. |
07022 / 78-3202 |
| Dr. med. Alexander Golf |
Tel. |
07022 / 78-3203 |
| Dr. med. Markus Schulz |
Tel. |
07022 / 78-3204 | |
| Ärzte |
12 Assistenzärzte, 3 Ärzte im Praktikum
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| Notfallversorgung |
| Die Notfallambulanz ist rund um die Uhr besetzt: |
| 8:00 - 16:00 |
Ambulanz Ebene 2 |
| 16:00 - 8:00 |
gemeinsame Notambulanz auf Ebene 3 | |
| Stationen der Medizinischen Klinik I |
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PG 19 und 28: Diabeteszentrum 07022/ 78 3119 - 78 3128 verantwortlich OÄ Dr. Gabriele Götz
PG 20 und PG 22: Onkologische Tagesstation, Palliativstation Telefon: 07022/78 3120 - 78 3122 verantwortlich OA Alexander Golf
PG 24: Interdisziplinäre Bauchstation Telefon: 07022/783124 verantwortlich OA Dr. Markus Blum
PG 26 Telefon 07022/78 3126 verantwortlich OA Dr. Markus Schulz
PG 29, Schlaflabor Telefon: 07022 / 78 3155 o. 3156
PG 44 Telefon: 07022/78 3144 verantwortlich CA Dr. Ulrich Römmele
Interdisziplinäre Intensivstation PG 39 Telefon 07022/78 3139 verantwortlich OA Dr. Markus Schulz, OA Dr. Markus Blum, CA Dr. Ulrich Römmele |
| Anmeldung/Terminvereinbarung |
Anmeldung für sämtliche Untersuchungen, die in der Regel täglich von 8:00 - 13:00 Uhr durchgeführt werden. Bitte bringen Sie zur ambulanten Behandlung Ihre Krankenversichertenkarte und den Überweisungsschein, zur stationären Behandlung Ihre Krankenversichertenkarte und den Einweisungsschein mit. Danke!
Anmeldung Diabetesschulung und Diabetesbehandlung Terminvereinbarung für Onkologie - Chemotherapie Terminvereinbarung für Schlaflabor |
Frau S. Schmächtig Frau C. Briki Frau G. Gürth |
Tel. |
07022 / 78-3231 | |
Allgemeines zu unserer Klinik
Gastroenterologie, Hepatologie, Endoskopie
Onkologie / Chemotherapie / Tumorambulanz / Onkologisches Zentrum für das Klinikum Kirchheim Nürtingen
Palliativmedizin/Symptomkontrolle
Beschreibung des Leistungsspektrum für Ärzte (Onkologie/Palliativmedizin)
Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin
Diabetologie / Diabetesschulung
Allgemeines zu unserer Klinik
Die Medizinische Klinik I des Klinikums Kirchheim-Nürtingen - Standort Nürtingen - mit den Schwerpunkten Allgemeine Innere Medizin,Gastroenterologie, Endoskopie, Hepatologie, Diabetologie, Pneumologie, Onkologie und Palliativmedizin versorgt ganzheitlich Patientinnen und Patienten mit Krankheiten aus dem Gesamtgebiet der Inneren Medizin. Besondere Schwerpunkte bilden wir in Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, der Gallenwege, der Gallenblase sowie der Bauchspeicheldrüse (Gastroenterologie), Lebererkrankungen (Hepatologie), der Niere, des Bewegungsapparates und der Infektionskrankheiten; insbesondere betreut die Klinik auch Patientinnen und Patienten mit Zuckerkrankheit einschließlich deren Folgekrankheiten, hier hauptsächlich Durchblutungsstörungen und diabetische Fußkrankheiten (Diabetologie); des weiteren Erkennung und Behandlung von Bluterkrankungen und bösartigen Geschwülsten (Onkologie), daneben wird großen Wert auf die Betreuung der Patienten in fortgeschrittenen Stadien einer Krebserkrankung gelegt, bei denen eine Heilung nicht mehr möglich ist (Palliativmedizin). Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit akuten chronischen Lungenerkrankungen einschließlich evtl. erforderlicher Beatmungstherapien (Pneumologie). Die Klinik verfügt über ein Schlaflabor in dem schlafbezogene Erkrankungen erkannt und therapiert werden. Besonders wichtig ist die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemeine- und Bauchchirurgie: das zeigt sich in einer gemeinsamen betreuten Station für Patientinnen oder Patienten mit Baucherkrankungen (Interdisziplinäre Bauchstation). Selbstverständlich werden auch Patientinnen und Patienten mit Herzmuskelschwäche und anderweitigen Erkrankungen behandelt. Patientinnen und Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens und der Hirngefäße werden aber vor allem in unserer Medizinischen Klinik II - Standort Kirchheim - mit den Schwerpunkten Kardiologie, Schlaganfallbehandlung und Neurologie betreut.
Dem großen Aufgabengebiet entsprechend verfügt die Medizinische Klinik I über 117 Betten, die auf sieben Bettenstationen verteilt sind. Die Klinik hat eine zusammen mit der Klinik für Anästhesie geführte interdisziplinäre Intensivstation, Infektionsbetten, eine Diabetesstation mit Lehrküche und Schulungsräumen, eine interdisziplinäre Bauchstation, eine onkologische Tagesstation sowie ein Schlaflabor.
Die breite Ausrichtung in der Inneren Medizin berechtigt die Medizinische Klinik zur Ausbildung von Fachärzten für Allgemein- und Innere Medizin, zur Ausbildung von Diabetologen und Gastroenterologen. Der Chefarzt ist Mitglied im Kompetenznetz Hepatitis und Regionalbeauftragter der Stiftung Lebensblicke zur Verhütung des Darmkrebses. Neben vielen qualitätssichernden Massnahmen nimmt die Klinik teil am Deutschen Papillotomieregister und an der Qualitätssicherung in der Intensivmedizin DIVI.
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Gastroenterologie, Hepatologie, Endoskopie
Erkrankungen von Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Speiseröhre und Magen-Darmtrakt werden diagnostiziert durch ausführliche zielgerichtete Befragung, gründliche körperliche Untersuchungen und spezielle Untersuchungsverfahren: Sonographie, endoskopischer Ultraschall, Endoskopie und gastroenterologische Funktionsteste.
Sonographie/Ultraschall: Im Mittelpunkt der internistischen Diagnostik steht neben dem Patientengespräch, dem Beobachten und Einfühlen in den Patienten und manuellen Untersuchungen die Ultraschalluntersuchung, mit der bereits viele Erkrankungen erkannt werden können. Die Sonographie ist als nicht invasive und sofort verfügbare Methode die häufigste Untersuchung und wird fast bei jedem Patienten angewandt.
Sie erlaubt die Erkennung von Erkrankungen des Halses, der hirnversorgenden Halsarterien und der Schilddrüse. Aufgrund der Aussagekraft des Ultraschalls, erübrigen sich meist weitere Untersuchungen. Mit der sonographischen Untersuchung des Brustkorbes können sich auch kleinste Ergüsse der Lungenhöhle dargestellt werden. Daneben können wandständige Entzündungen, Tumore und Embolien der Lunge erkannt werden. Zur Erkennung von Herzerkrankungen ist der Ultraschall unverzichtbar. Das Herz kann entweder von außen über die Haut (transthorakal, TTE) und von Innen über die Speiseröhre (transösophageal TEE) begutachtet werden. Aussagen zur Herzgröße, Herzfunktion, Herzklappen, Herzhöhlen, umschriebene Herzwanderkrankungen und Herzbeutel sind möglich.
Im Bauchraum spielt die Sonographie eine überragende Rolle bei der Diagnostik von Erkrankungen der Gallenblase, der Gallengänge, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, der großen Gefäße, der Nieren, der Milz und Prostata. Die Sonographie des Darmes kann sehr gut zur Verlaufsbeobachtung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen eingesetzt werden.
Mit dem Ultraschall werden Thrombosen der Venen und arteriosklerotische Veränderungen der Schlagadern, vor allem im Beckenbereich und in den Beinen ausgeschlossen oder nachgewiesen.
Interventionelle Sonographie Ultraschallgezielt können die Bauchhöhle, der Brustraum, der Herzbeutel, diverse Organe, speziell aber lokale Veränderungen von Leber, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse etc. zur Gewinnung von Gewebe zu diagnostischen Zwecken punktiert werden.
Die Sonographie spielt aber auch eine wichtige Rolle in der Therapie: Funktionseinschränkende Ergüsse der Lungenhöhle (Pleuraerguss), der Bauchhöhle (Ascites), des Herzbeutels (Perikarderguss) werden abpunktiert oder drainiert. Schilddrüsenknoten ("heiße Knoten", Schilddrüsenüberfunktion) und bösartige Lebertumore können punktiert oder nach Einspritzen von Alkohol zerstört werden.
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Endoskopischer Ultraschall (EUS) Durch Kopplung kleiner Ultraschallköpfe auf die Spitze von Endoskopen ist es möglich die Sonographie punktgenau direkt an ein Zielorgan zu bringen ohne störende Einflüsse von Darmgas, Luft etc. Die EUS hat große Bedeutung bei der Erkennung von Lymphknoten, Erkrankungen der Gallengänge, der Bauchspeicheldrüse, der Speiseröhre, des Magens und des Enddarmes. Sehr genau können Tumore, vor allem Frühformen klassifiziert werden. Dies ist sehr wichtig zur Therapieplanung. Immer wichtiger wird die endosonographische Punktionsmöglichkeit zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken. Vor allem die Punktionsmöglichkeit von Lymphknoten in der Brusthöhle (von der Speiseröhre aus) kann invasive Diagnostikverfahren ersetzen.
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Endoskopie Mit Endoskopen werden Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm (Magenspiegelung = Gastroskopie) oder der Dickdarm und Teile des Dünndarms (Darmspiegelung = Coloskopie) von innen betrachtet (= endoskopiert). Mit dem speziellen Endoskop wird die Mündungsstelle des Gallenganges und des Bauchspeicheldrüsenganges inspiziert und mit einer dünnen Sonde Kontrastmittel in diese Gänge gespritzt, sodass auch diese Organe beurteilt werden können (ERCP).
Diagnostische Endoskopie: Mit Hilfe der Endoskopie werden vor allem Entzündungen, Geschwüre, Blutungen, Polypen und Tumore erkannt und durch sofortige endoskopische Probeentnahmen (Biopsien) zur mikroskopischen Beurteilung (Histologie) gesichert. Zur Verbesserung der Diagnostik werden spezielle Verfahren wie Vergrößerungsendoskopie und Färbemethoden (Chromoendoskopie) eingesetzt.
Therapeutische Endoskopie: Von größter Bedeutung ist, dass die Endoskopie nicht nur die Erkrankungen sicher erkennt, sondern dass durch sofortige endoskopische Eingriffe die entsprechende Therapie durchgeführt werden kann und so größere chirurgische Operationen vermieden werden. Blutungen aus Speiseröhre, Krampfadern, Geschwüren, Hämorhoidenblutungen und Tumorblutungen werden mit modernsten Techniken endoskopisch gestillt. Polypen werden mit der Schlinge abgetragen. Wenn Tumore die Darmpassage versperren, kann die Durchgängigkeit durch endoskopische Methoden wieder hergestellt werden. Mittels endoskopisch platzierter Prothesen ist es auch möglich bei weit fortgeschrittenen Speiseröhrenkarzinomen die Nahrungsaufnahme wieder zu ermöglichen.
Paradebeispiel für die Kombination von diagnostischen und therapeutischen Methoden in einer Untersuchung ist die ERCP zur Beurteilung und Behandlung von Erkrankungen der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse: über den Arbeitskanal des Endoskops können Diagnostikkatheter und endoskopisches Werkzeug in die Gänge eingeführt werden: über diese eingeführten Sonden wird nach Kontrastmittelgabe die Erkrankung festgestellt, durch Einführen von Miniultraschallsonden die Erkrankung exakter dokumentiert und klassifiziert, nach endoskopischer Öffnung der Mündungsstelle (Papillotomie) mit Korb oder Ballon Steine entfernt oder Tumoren mittels Prothesen überbrückt.
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Gastroenterologisches Funktionslabor: Manche Funktionsstörungen können endoskopisch, histologisch oder labor-chemisch nicht diagnostiziert werden. Mit speziellen Funktionsprüfungen werden vor allem Durchfallerkrankungen abgeklärt. Weitere wichtige Gründe für den Einsatz dieser Methoden sind die Diagnostik der Inkontinenz also der Undichtigkeit des Schließmuskels (After) und des Sodbrennens bzw. weitere Erkrankungen der Speiseröhre.
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Onkologie / Chemotherapie / Tumorambulanz / Onkologisches Zentrum für das Klinikum Kirchheim Nürtingen
Besondere Erfahrungen bestehen in der Diagnostik und Therapie bösartiger Blut- und Tumorkrankheiten. Nach Feststellung des Tumorstadiums wird nach Diskussion in der interdisziplinären Tumorkonferenz ein individueller Behandlungsplan unter Einsatz moderner Chemotherapie festgelegt. Die erforderlichen Therapiezyklen können meist ambulant durchgeführt werden. Großen Wert wird auf die intensive psychische Betreuung durch ein Team aus Ärzten, Schwestern und Psychologinnen gelegt. Die Klinik steht im engen Kontakt mit den großen Tumorzentren einerseits und andererseits den Hausärzten, so dass eine optimale Therapie gewährleistet ist. Onkologisches Zentrum für das Klinikum Kirchheim Nürtingen
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Palliativmedizin/Symptomkontrolle
Besondere Aufmerksamkeit gehört der Tatsache, dass in fortgeschrittenen Stadien einer Krebserkrankung derzeit eine Heilung nicht möglich ist. In dieser Situation ist das Behandlungsziel "möglichst lang möglichst gut mit dem Tumor zu leben". Deshalb steht die ganzheitliche Sicht und die Sorge um eine gute Versorgung und die Umsetzung integrativer Konzepte ganz im Vordergrund. Wir bemühen uns deshalb intensiv um eine gute Symptomkontrolle (z.B. Schmerztherapie), eine adäquate pflegerische Versorgung, die Einbindung und Betreuung der Angehörigen und falls erforderlich die Unterbringung in einem Hospiz oder auf eine Palliativstation. Dies gilt ebenso für Nicht-Tumorerkrankungen im Endstadium (z.B. weit fortgeschrittene Leberzirrhose, Lungenschädigung oder Herzmuskelschwäche).
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Beschreibung des Leistungsspektrum für Ärzte (Onkologie/Palliativmedizin)
Nichtinvasive und invasive Diagnostik und Staging von Tumorerkrankungen Chemotherapie: - neoadjuvant (primär, "Down-Staging") - adjuvant - palliativ - dosisintensiviert über Port-Systeme
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Schwerpunkt Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin
Innerhalb der Medizinischen Klinik I des Klinikums Kirchheim-Nürtingen besteht in Nürtingen ein besonderer Schwerpunkt im Bereich der Lungen- und Bronchialheilkunde und der Beatmungs- und Schlafmedizin. Sämtliche Krankheiten aus diesem Bereich werden abgeklärt und behandelt. Es stehen ein Lungenfunktionslabor mit Spiroergometrie und Echokardiografie, ein Bronchoskopieplatz mit Durchleuchtungseinheit, ein Schlaflabor mit zwei Plätzen sowie neben der Intensivstation eine pneumologische Krankenstation und die schlafmedizinische und die pneumologische Ambulanz zu Verfügung. In beiden Ambulanzen kann auf Überweisung vom Hausarzt eine Beratung erfolgen, in der schlafmedizinischen Ambulanz kann eine Abklärung und Behandlung auf Überweisung vom Lungenfacharzt oder HNO-Arzt, in der pneumologischen Ambulanz nur auf Überweisung vom Lungenfacharzt erfolgen.
In der Lungenfunktion wir der Schweregrad einer Leistungseinschränkung bei einer Lungen- oder Bronchialerkrankung festgestellt, oder es wird in einer systematischen Analyse die Ursache eines Atemnotzustandes ermittelt.
In der Bronchoskopie werden auch Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung des Lungenkrebs (Bronchialcarcinom) als häufigstem bösartigen Tumor angeboten.
Vorsorgeuntersuchungen sind bei dieser Tumorart besonders wichtig, da bei Beschwerden meist schon fortgeschrittene Tumore vorliegen, die aufgrund der vitalen Bedeutung des Organs Lunge dann schon eine wesentlich schlechtere Prognose haben.
Die Untersuchung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Dabei erfolgt eine Feinbeurteilung der Gewebetextur der Bronchien, die gegebenenfalls noch mit einem Niedrigdosis-Computertomogramm zur Beurteilung des Lungengewebes kombiniert werden kann. Die mikroskopische Untersuchung gewonnener Proben erfolgt im Pathologischen Institut im Hause, in besonderen Fällen in Zusammenarbeit mit der Referenzpathologie in der Universität Bochum.
Risikogruppen für den Lungenkrebs sind besonders Raucher im mittleren oder fortgeschrittenen Alter und Patienten mit erblicher oder beruflicher Belastung. Die Behandlung der Patienten mit Lungenkrebs ist mit der interdisziplinären Tumorkonferenz im Hause verknüpft: Systemtherapien (klassische Chemotherapie und Molekulartherapie) werden in der Medizinischen Klinik I in Nürtingen durchgeführt, Operationen der Lunge werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung Thoraxchirurgie der Lungenfachklinik Schillerhöhe, Bestrahlungen in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Strahlentherapie des Paracelsus-Krankenhaus Ruits durchgeführt.
Mit Hilfe der Bronchoskopie können auch seltene Lungenerkrankungen in vielen Fällen erkannt und gezielt behandelt werden,v.a. in Kombination mit der hochauflösenden Computertomografie der Lunge, d.h. die bronchoskop. Gewonnene Flüssigkeit und das Gewebe aus der Lunge wird verglichen mit einzelnen, sehr dünnen Schichtaufnahmen des dazugehörigen Lungengewebes.
In vielen Fällen können Berufskrankheiten der Lunge nachgewiesen werden, wie zum Beispiel die Asbestose.
Bei Lungentransplantationen, die in manchen Fällen von beispielsweise Lungenfibrose oder Lungenemphysen notwendig werden können, besteht eine Zusammenarbeit mit dem Klinikum Großhadern der Universität München.
Beatmungs- und Schlafmedizin: Im Rahmen der Intensivtherapie wird die konventionelle Beatmungstherapie beim Atemversagen verschiedenster Ursachen durchgeführt, wie zum Beispiel bei einer ausgedehnten Lungenentzündung (Pneumonie). Im Schlaflabor werden Schlafstörungen in einer 14-Kanal-Abteilung detailliert untersucht und behandelt, insbesondere die Schlafpnoe (Rachenenge mit Sauerstoffmangelversorgung im Schlaf), daneben Schnarchen und auch Erkrankungen, die zu einer chronischen Atemmuskelschwäche führen und einer Langzeitbeatmung bedürfen. Viele Patienten, die eine Langzeitbeatmung benötigen, leiden an einem chronischen Lungenverschleiß im Rahmen einer Bronchitits (COPD), an einem Rundrücken (Kyphoskoliose), oder an Erkrankungen, die mit Lähmungen im Brustkorbbereich einhergehen (wie z.B. bei Amyotropher Lateralsklerose).
Es erfolgt die Einstellung auf verschiedene Verfahren innerhalb eines Spektrums der Beatmungsmöglichkeiten, je nach Situation des Patienten über Nasenmaske, Gesichtsmaske, Tracheostoma oder Tubus. Zusätzlich wird die Patientenschulung und eine Geräte- und Maskensprechstunde angeboten. Die Beatmungs- und Schlafmedizin ist in ein regionales Netzwerk eingebunden. Risikogruppen für die Schlafapnoe sind besonders Patienten mit erhöhtem Blutdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder anderweitig nicht erklärbarer Müdigkeit.
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Diabetologie / Diabetesschulung
Zertifizierte Behandlungseinrichtung für Typ 1 und Typ 2 Diabetiker nach den Richtlinien der Deutschen Diabetesgesellschaft
Wir möchten den Teilnehmern durch unsere Schulung Selbständigkeit und Sicherheit im Umgang mit dem Diabetes vermitteln, um Ihnen Flexibilität und Leistungsfähigkeit im Alltag zu ermöglichen und dabei ein großes Maß an Lebensqualität und Lebensfreude bewahren.
Der Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine weltweit zunehmende Erkrankung. In Deutschland leben 6 Mio. Diabetiker und eine große Zahl von Menschen mit noch nicht entdeckter Zuckerstoffwechselstörung. Ein Hauptproblem des Diabetes sind Schäden an verschiedenen Organen, die als Folge erhöhter Blutzuckerwerte entstehen: Erkrankungen an kleine und großen Gefäßen wie:
- Augenschäden
- Herzinfarkt
- Nierenschäden
- Schlaganfall
- Fußprobleme sowie
- Nervenstörungen
Durch eine gute Blutzuckereinstellung können diabetologische Folgeschäden, weitgehend verhindert oder aufgehalten werden.
Wir haben uns im Klinikum Kirchheim-Nürtingen auf die Behandlung des Diabetes und seiner Folgeerkrankungen besonders spezialisiert. Unsere Behandlungs- und Schulungseinrichtung für Ty1-1 und Typ-2-Diabetes wird regelmäßig von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zertifiziert und anerkannt. Somit ist eine hohe medizinische Qualität gewährleistet.
Wir führen alle modernen Behandlungen durch einschließlich der Insulinpumpentherapie.
Besonders Augenmerk gilt auch dem schwangerschaftsbedingten Diabetes und der Betreuung von Typ-1 Diabetikerinnen in der Schwangerschaft. Bei Risikoschwangerschaften ist eine gemeinsame Betreuung mit unserer geburtshilflichen Abteilung möglich.
Ein weitere Schwerpunkt liegt in der Behandlung von komplexen diabetesbedingten Fußproblemen. Hierbei arbeiten bei uns Diabetologen, Angiologen, Chirurgen sowie Orthopädie-Schuhmacher und erfahrene Wundschwestern eng zusammen. Bei besonderen Belastungen wie beispielsweise Krankheitsängsten, Depressionen, Essstörungen oder Motivationsproblemen besteht die Möglichkeit einer Mitbehandlung durch unsere Psychologin.
Viele Faktoren beeinflussen den Blutzuckerstoffwechsel. Eine gründliche Schulung, die das Wissen über diese Zusammenhänge vermittelt ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Hierdurch werden Sie in die Lage versetzt, Ihre Krankheit größtenteils selbstständig zu bewältigen.
Strukturierte Diabetesbehandlungs- und Schulungskurse werden ganzjährig und fortlaufend angeboten: Kursarten:
- Behandlungs- und Schulungskurs für Patienten mit Typ -1 Diabetes
- Behandlungs- und Schulungskurs für Patienten mit Typ- 2 Diabetes
- Behandlungs- und Schulungskurs für Insulinpumpenträger
- Behandlungs- und Schulungskurs in türkischer Sprache
- Einzelberatung bei Schwangerschaftsdiabetes und Typ -1 Diabetes in der Schwangerschaft
- DMP-Schulungen in Kooperation mit dem Schulungsverein Kirchheim Nürtingen
Diabetiker mit akuten Blutzuckerentgleisungen und auch bei neu entdecktem Diabetes werden jederzeit sofort aufgenommen und individuell behandelt und geschult.
Kursinhalte:
- Blutzuckereinstellung und gleichzeitige Diabetesschulung im Rahmen der Gruppenschulungen
- Vermittlung theoretischer Grundlagen über die Erkrankung, die Folgeerkrankungen, Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht, Vorsorgeuntersuchungen, Gesundheitspaß Diabetes, diabetesgerechte Ernährung, Medikamente, Grundlagen der Insulintherapie und Insulindosisanpassung, Diabetes und Sexualität, Diabetes und Soziales.
- Erlernen praktischer Fähigkeiten wie z.B. Blutzuckerselbstmessung, Insulinspritztechnik, Umgang mit Hypo- und Hyperglykämie, Lehrküche, Frühstücksbuffet, Fußpflege, körperliche Aktivität
- Psychologische Aspekte bei Diabetes (Krankheitsverarbeitung, Depressionen) Hypoglykämiewahrnehmungstraining.
- Beispiel Stundenplan für eine Gruppenschulung (LINK)
Organisation:
- Anmeldung/Information über Tel. 07022 78 31 19 oder 78 3200
- Gruppengröße bis 12 Personen, damit eine individuelle Betreuung möglich ist.
- Kursbeginn alle 14 Tage
- Kursdauer: Typ-1/Typ-2 -Behandlungskurse: 8 Werktage, Pumpenschulungen: 5 Werktage, DMP-Schulung ohne Insulinbehandlung: 4 Doppelstunden, DMP-Schulung bei Insulinbehandlung: 10 Doppelstunden.
- Die Teilnahme an den Behandlungskursen ist sowohl mit Übernachtung auf unserer hotelähnlich eingerichteten Diabetesstation als auch ohne Übernachtung möglich. (Vollstationär/Teilstationär).
- Was Sie zur Aufnahme bei Behandlungs- und Schulungskursen mitbringen sollten
Diabetesschwerpunkteinrichtung: Unsere Diabetesschwerpunkteinrichtung besteht aus einer hotelähnliches eingerichteten Diabetesstation mit 2-Bettzimmern, einem gemütlichen Gemeinschaftsraum, einem modernen Schulungsraum mit Lehrküche sowie einem Gymnastikraum.
Diabetesteam:
- Diabetologen DDG:
Dr. Götz. Dr. Pflaum, Dr. Kastropp, Dr. Engelmann, Dr. Burgenmeister
- 2 Diabetesberaterinnen DDG:
Frau Losch, Frau Gau
- 1 Dipl. Psychologin
Frau Hofelich
- Auf Diabetes spezialisiertes Krankenpflegepersonal
Staionsleitung und Wundexpertin ICW Frau Gabriele Goltz
- Physiotherapeuten/innen, Diätassistentinnen
Diabetessprechstunde: Täglich nach vorheriger Terminvereinbarung. Sie benötigen hierfür einen Überweisungsschein Ihres Hausarztes. Tel. 07022 78 3231
Diabetesfußambulanz: Jeden Dienstag und nach Vereinbarung: Sie benötigen hierfür einen Überweisungsschein Ihres Hausarztes. Tel. 07022 78 3119
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Relevante Verweise zum Thema
Fortbildung für Ärzte und Intensivpflege18.11.2007 Intensivmedizinisches Repetitorium IVweitere Informationen |