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Medizinische Klinik II - Innere Medizin

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Chefarzt
 Priv. Doz. Dr. med. Martin Beyer

 Sekretariat: Frau Bezler
 Tel.  07021 / 88-1600 oder -1601
 Fax  07021 / 88-1699
 E-Mail  
Oberärzte
Roland Spitzl
Tel.  07021 / 88-1602
 Thilo Haug Tel.  07021 / 88-1603
 Dr. med. Martin Maunz Tel.  07021 / 88-1604
Funktionsoberarzt
Dr. med. Oliver Baumiller    
Ärzte
12 Assistenzärztinnen/-ärzte
(überwiegend Fachärztinnen/-ärzte)
3 AiP
Sprechstunden
Montag - Freitag nach Vereinbarung

Allgemeines zu unserer Klinik
Innere stationär
Innere ambulant

Die Medizinische Klinik II umfasst einschließlich des Fachbereichs Neurologie 144 Betten, davon 6 Betten für Internistische Intensivpflege. In der Inneren Abteilung können nach Überweisung durch den Hausarzt/-ärztin ambulante Untersuchungen und Behandlungen erfolgen.

Allgemeines zu unserer Klinik

In der Medizinischen Klinik werden
  • Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße,
  • der Lunge,
  • der Organe des Bauchraums,
  • Blut- und Tumorerkrankungen sowie
  • Hormon- und Stoffwechselstörungen
diagnostiziert und behandelt. In Zusammenarbeit mit Ärzten der Radiologie und Neurologie bilden Untersuchung und Therapie von Schlaganfallerkrankungen einen weiteren Schwerpunkt (Pflegegruppe für interdisziplinäre Schlaganfallbehandlung - Stroke unit).

Unsere durchschnittlichen jährlichen Leistungen im Überblick:
ca. 4500 Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums, 1000 Ultraschalluntersuchungen des Herzens und 2100 endoskopische Untersuchungen des Verdauungssystems Bei immer kürzer werdender Krankenhausaufenthaltsdauer der einzelnen Patienten hat die Anzahl der behandelten Patienten pro Jahr in der letzten Zeit ständig zugenommen.

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Innere stationär

Kopf   Brustkorb   Bauch   Blutgefäße   Tumorerkrankungen   Bluterkrankungen   endokrinologische Erkrankungen

Viele Menschen denken beim Stichwort Krankenhaus an „Unfall“ oder „Operation“ und können sich fast nicht vorstellen, dass andere Erkrankungen, innere Krankheiten, oftmals noch einschneidender sind für Lebensqualität und Lebensdauer. In der Abteilung für Innere Medizin werden Erkrankungen „vom Kopf bis zur Zehenspitze“ diagnostiziert und behandelt. Die folgende Auswahl soll dies erklären:

Kopf: Schlaganfallerkrankungen, sowohl Durchblutungsstörungen als auch Gehirnblutungen, werden durch Internist und Neurologe mit aufwändigen Methoden wie Computertomographie, Gefäßdoppleruntersuchungen, Echokardiographie (Herzschall) und Kernspintomographie (Magnetresonanz) untersucht und dann behandelt. Der Begriff Stroke unit (Pflegegruppe speziell für Schlaganfallpatienten) ist für uns bereits Realität.

Brustkorb: Erkrankungen des Herzens wie Herzinfarkt, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen werden untersucht mit EKG, Ergometrie, Langzeit-Diagnostik für Blutdruck und EKG sowie Echokardiographie einschließlich transösophagealer Echokardiographie und Stress-Echokardiographie (besondere Formen der Herzschalluntersuchung). Natürlich wird auch eine moderne Herzschrittmachertherapie mit multiprogrammierbaren Ein- und Zweikammersystemen durchgeführt und es erfolgt die Weichenstellung zur Gefäßdarstellung der Herzkranzgefäße (Koronarangiographie) und zur Herzchirurgie.

Erkrankungen der Lunge, Lungenentzündung und Lungentumore werden ggf. durch eine Spiegelung (Bronchoskopie) einer Klärung zugeführt.

Der Bauch steht im Vordergrund vieler diagnostischer Maßnahmen und umfasst nicht nur die Erkrankungen von Magen und Darm, sondern auch von Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz, Niere, Blase und Eierstock. Eine leistungsfähige Videoendoskopie ist erforderlich zur Diagnosestellung und um gutartige von bösartigen Befunden zu unterscheiden und um somit unnötige Operationen zu vermeiden. Zum Beispiel werden im Laufe eines Jahres mehr als 500 Patienten Polypen aus dem Dickdarm entfernt; auch die Blutstillung bei blutenden Magengeschwüren gelingt heute meist endoskopisch, so dass ein chirurgischer Eingriff glücklicherweise selten erforderlich wird. Steinerkrankungen der Gallenblase und der Gallenwege werden durch ERCP (endoskopisch retrograde Cholangio-/Pankreatikographie) untersucht und behandelt.

Blutgefäße: Arterielle Durchblutungsstörungen mit der Gefahr des Absterbens einer Extremität  werden durch Dopplerultraschalluntersuchungen lokalisiert, außerdem wird die Röntgendarstellung der Blutgefäße (Angiographie) vorbereitet mit der Frage, ob konservativ oder operativ durch den Gefäßchirurgen behandelt werden muss. Bei venösen Durchblutungsstörungen (Thrombosen) werden teilweise aufwändige Behandlungsverfahren durchgeführt um das Risiko späterer Komplikationen möglichst klein zu halten.

Tumorerkrankungen werden in der Regel in der Inneren Abteilung diagnostiziert. Ein Behandlungskonzept wird gemeinsam mit den Ärzten der Chirurgischen bzw. der Gynäkologischen Abteilung sowie mit den Ärzten der Strahlenklinik im Paracelsus-Krankenhaus Ostfildern-Ruit ausgearbeitet. Zur Chemotherapie werden die Patienten an das Zentrum für Onkologie/Chemotherapie der Inneren Abt. I nach Nürtingen weitergeleitet.

Bluterkrankungen: Erkrankungen der Blutzellen und der Lymphknoten wie z. B. Leukämie haben mit den oben erwähnten Tumorerkrankungen gemeinsam, dass viele Organe betroffen sein können. Zur Diagnosestellung benötigt man viele Untersuchungen, bei denen wir uns bemühen, die Belastung und Belästigung für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten. Danach kann eine medikamentöse Behandlung oder auch eine Kombinationstherapie (Medikamente, Operation, Bestrahlung) in Angriff genommen werden.

Auch endokrinologische Erkrankungen wie Erkrankungen der Schilddrüse, der Hirnanhangsdrüse, Diabetes mellitus, Gicht und Fettstoffwechselstörungen gehören zum Bereich der Inneren Medizin. Sie werden diagnostiziert, ein Behandlungskonzept (Medikamente, Bestrahlung, Operation) wird ausgearbeitet. Bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) steht die Schulung des Patienten im Vordergrund; neben der aufwändigen Einzelberatung wird auch eine strukturierte Schulung in Kleingruppen in Zusammenarbeit mit Diätassistentinnen und Diabetesberaterinnen durchgeführt.

Die Medizische Klinik II umfasst 144 Betten und ist damit die größte Abteilung in Kirchheim. Sie führt für alle anderen Abteilungen des Hauses sämtliche wichtigen Funktionsuntersuchungen durch. Sie ist qualitativ auf einem hohen Standard ausgerüstet. Die meisten der Ärzte sind langjährige Fachärzte für Innere Medizin, die gemeinsam mit unseren Schwestern und Pflegern die modernsten med.-technischen Verfahren beherrschen und mit Gespür einsetzen.
Wir alle wissen, dass der Begriff „Krankenhaus“ eng verknüpft ist mit den Begriffen „Angst und Sorge“ um die eigene Gesundheit und um das Befinden und die Gesundheit von Angehörigen. Wir bemühen uns, diese Sorgen und Ängste ernst zu nehmen und setzen all unsere Fähigkeiten ein zur Wiederherstellung der Gesundheit unserer Patienten.

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Innere ambulant

In der Inneren Ambulanz können Sie sich nach Überweisung durch Ihren Hausarzt/-ärztin untersuchen und behandeln lassen. Die Innere Ambulanz stellt keinen "Ersatz" für Ihren Hausarzt/-ärztin dar, sondern es geht hier darum, die vom niedergelassenen Arzt/Ärztin im Rahmen einer bestimmten Erkrankung begonnene Diagnostik fortzuführen und ggf. zu vervollständigen. Danach wird in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt/-ärztin ein Therapiekonzept erarbeitet und begonnen.
Nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt/-ärztin können Sie sich selbst in unser Inneren Ambulanz anmelden, oder Ihr Hausarzt führt dies für Sie durch.

Telefon: 07021 / 88-1685
Fax: 07021 / 88-1699


Untersuchungen und Behandlungen in unserer Inneren Ambulanz werden nur nach telefonischer Voranmeldung durchgeführt. Wenn Sie sich bei uns vorstellen, denken Sie bitte daran, den Überweisungsschein und Ihre Krankenversichertenkarte mitzubringen.

Sehr wichtig und hilfreich sind für uns auch Informationen über Ergebnisse von den, evtl. beim niedergelassenen Arzt/Ärztin, bereits durchgeführten Untersuchungen.

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Relevante Verweise zum Thema

Medizinische Klinik I
Innere Medizin

Klinik Nürtingen


Klinik für Radiologie
Klinik Kirchheim


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